Kronenherz Design GmbH

Hochzeitstraditionen

Die Brautkleid-/Hochzeitstruhe

Vor einigen Jahrhunderten gab es den Brauch vorwiegend den wohlhabenden Töchtern bei der Heirat eine Aussteuertruhe gefüllt mit der Aussteuer zu überreichen. Zu diesem Anlass wurden das Familienwappen, der Name der Braut und das Jahr der Vermählung in das Holz geschnitzt.

Die Brautkleid-/Hochzeitstruhe hat heute eine bedeutungsvollere Aufgabe. Die Braut möchte nach  Liebe für immer in der Truhe aufbewahren. Das Brautpaar kann sich auch nach vielen Jahren immer wieder an dem gemeinsamen Ereignis erfreuen. Ob das wunderschöne Brautkleid in der Brautkleid- oder Hochzeitstruhe aufbewahrt werden soll oder nur die Hochzeitspost und das klassische Bilderalbum, die passende Truhengröße ist leicht zu erhalten.

Heute sind die Brautkleid- und Hochzeitstruhen in unterschiedlichen Größen, Farben und Design erhältlich. Das Brautpaar kann seine Wunschdaten auf seine Brautkleid- oder Hochzeitstruhe aufarbeiten lassen, die Farbe und das Design sowie die Schriftart der Personalisierung mitbestimmen.

Was sollte in der Brautkleid-/Hochzeitstruhe aufbewahrt werden?

In der Hochzeitstruhe sollten die "vier traditionellen Dinge der Braut", etwas Geliehenes, etwas Altes, etwas Neues und etwas Blaues, welche für Glück, Kontinuität, Optimismus und Treue stehen, aufbewahrt werden .

Der 1. Liebesbrief, Souvenirs des 1. gemeinsamen Urlaubs, der Heiratsantrag per Liebesbrief, das Ehegelübde, das Ringkästen und zukünftige Erinnerungen der anstehenden Hochzeitstage usw…

Möchte die Braut ihr schönstes Kleid nach ihrer Hochzeit aufbewahren, so eignet sich eine Brautkleid-Truhe. In ihr findet auch ein langes und aufwendiges Brautkleid mit Schleppe und Schleier einen wunderbaren Aufbewahrungsort.  Allerdings sollte  das Brautkleid nur im gereinigten Zustand in der Brautkleid-Truhe aufbewahrt werden.

Wer sollte die Hochzeitstruhe anschaffen oder schenken?

Das Brautpaar kann die Hochzeitstruhe selbst bereits vor der Hochzeit anschaffen oder fertigen lassen und somit die Hochzeitstruhe schon gemeinsam für die wichtigen schönen Dinge der Hochzeitsvorbereitung nutzen. Andere Brautpaare schaffen sich die Hochzeitstruhe erst zum Hochzeitstermin an.

Die Hochzeitstruhe kann auch von der Hochzeitsgesellschaft (Eltern, Brauteltern, Trauzeugen, Freunde oder Arbeitskollegen) dem Brautpaar zum wundervollen Ereignis übergeben werden. Hierzu sollten Sie den Geschmack des Brautpaares in der Farbauswahl, dem Design und Stil sicher kennen.

Unsere persönliche Geschichte zur Hochzeitstruhe!

Unsere Hochzeitstruhe kam ins Haus, bevor wir geheiratet haben. Durch einen Zufall habe ich eine wunderschöne uralte Aussteuertruhe gesehen, die mir wenige Tage später ins Haus geliefert wurde. Die Großmutter meines heutigen Ehemannes teilte mir ihr Wissen über die „Hochzeitstruhe“ mit. Von dem Moment an wussten wir, das dies ein Zeichen ist, das wir auch Heiraten werden. Wir hatten vorher nie über eine Hochzeit nachgedacht, somit haben zwei „Angsthasen“ die niemals Heiraten wollten freiwillig „Ja“ gesagt und sind bis heute Glücklich. Die Großmutter haben wir in unser Herz geschlossen, weil sie uns unbewusst zu unserem Glück verholfen hat.

DIE GESCHICHTE ZUR HOCHZEIT

In den christlichen Staaten Europas, bis zur Reformation im 16. Jahrhundert und in einigen Staaten sogar noch bis hin zum 19. Jahrhundert, war die Kirche die einzige Instanz bezüglich der Familien- und Eheangelegenheiten. Ein Ehevertrag, bzw. ein Eheversprechen musste lediglich bezeugt werden und galt bis zum Lebensende. Eine Trennung konnte zwar erfolgen, jedoch erneut zu heiraten war strikt untersagt und unmöglich. Erst seit 1875 gab es in Deutschland die sogenannte Zivilehe, ohne deren standesamtliche Trauung keine Heirat in der Kirche möglich war. Sie wurde sogar als Ordnungswidrigkeit geahndet. Nicht vorstellbar: Eine Trauung per Stellvertreter war im 13. Jahrhundert unter Adligen sehr üblich, meist war der Bräutigam, wegen der großen Distanz oder mangelndem Interesse an der Braut, nicht anwesend. In einigen Staaten ist die sogenannte „Stellvertretertrauung“ noch heute erlaubt, aber wird kaum noch genutzt.

Würden Sie heiraten wollen ohne anwesend zu sein, ohne Hochzeits- Party und all die schönen Hochzeitsgeschenke verpassen?

HOCHZEITSBRÄUCHE UND GESCHENKE

Heute verzeichnen wir eine konstante Anzahl an Eheschließungen, wobei immer häufiger personalisierte Hochzeitsgeschenke zum Einsatz kommen. Hochzeitsgeschenke können dabei sehr ausgefallen und vielfältig sein.  So ist der Brauch zum Polterabend, am Tag vor der Trauung, dem Brautpaar Porzellan zu schenken, welches vom Ehepaar in Spe zunächst zerbrochen und später aufgekehrt werden muss,  denn nur so bringen die Scherben auch Glück. Zum Junggesellenabschied gibt es meist keine klassischen Hochzeitsgeschenke, allerdings viele lustige Spiele und reichlich Alkohol. Hochzeitsgeschenke kommen aber nicht nur von den Gästen, denn auch das Hochzeitspaar muss zum Beispiel die Trauzeugen „entlohnen“. 

GANZ BESONDERE HOCHZEITSGESCHENKE FÜR DEN SCHÖNSTEN TAG IM LEBEN

Wir haben für jede Hochzeit einzigartige und unvergessliche Geschenkideen. Ganz besonders beliebt sind romantische Hochzeitsgeschenke, diese sind oft Ausdruck der besonderen Beziehung zum Hochzeitspaar. Außerdem werden sehr  gerne personalisierte Dinge verschenkt, hier kann neben den Namen des Brautpaares zusätzlich der wundervolle Tag mit Datum verewigt werden  und man schenkt eine ganz besondere Erinnerung. Um den Abend aufzulockern und die Stimmung hoch zu halten darf es unter Freunden auch gern mal etwas Ausgefalleneres oder Lustiges sein. Wem gar nichts einfallen will oder wer einfach nichts falsch machen möchte, der kann auch auf einen  Gutschein zurückgreifen, somit kann das Brautpaar nach seinen eigenen Wünschen wählen.